Religion an beruflichen Schulen...

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Zukunftskongress der Religionslehrkräfte an berufsbildenden Schulen

Dieser Kongress in Frankfurt Sankt Georgen war eine Neuheit in der religionspädagogischen Szene der Bundesrepublik. Er wurde erstmalig in ökumenischer Zusammenarbeit veranstaltet von den Instituten für berufsorientierte Religionspädagogik beider Konfessionen: KIBOR, EIBOR und BIBOR (siehe Kasten). Und damit setzten die Veranstalter ein eindeutiges Zeichen für die gemeinsame Verantwortung der Kirchen, wenn der Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen eine Zukunft haben soll. Zur wichtigen Rolle dieses Religionsunterrichts bekannten sich denn auch die beiden Vertreter von Deutscher Bischofskonferenz und Evangelischer Kirche Deutschlands, "Schulbischof" Hans Josef Becker und Nikolaus Schneider, in ihren Grußworten.

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manches gehört einfach zusammen – Erklärung zum Religionsunterricht an Berufsschulen

Bayrisches Bündnis von Kirchen, Arbeitgebern und Gewerkschaften für Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen

München, 7. Mai 2012

Im Kontext der beruflichen Bildung, die zugleich auf den Säulen fachspezifisch-beruflicher Bildung und allgemeiner Bildung aufbaut, sind die Aufgaben des Religionsunterrichts an Berufsschulen in neuer Weise zu verdeutlichen. Bei der Erfüllung seiner Aufgaben ist er auf eine breite Allianz aus Arbeitgebern, Gewerkschaften und Kirchen angewiesen.

Religionsunterricht als gemeinsames Anliegen

Die katholische Kirche und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern sehen gemeinsam mit den unterzeichnenden Organisationen im Religionsunterricht an der Berufsschule eine notwendige Aufgabe:

· Eine Sicherstellung solider Rahmenbedingungen durch hinreichende Haushaltsmittel für die Einstellung von Lehrkräften ist angesichts eines weit überdurchschnittlichen Unterrichtsausfalls dringend nötig.

· Die Zukunft des Religionsunterrichts an Berufsschulen hängt entscheidend davon ab, dass sich genügend Studierende für dieses Zweitfach im Lehramt an Berufsschulen entscheiden. Kultusministerium und Kirchen werben dafür in verstärktem Maße und suchen nach kreativen Lösungen zur Nachwuchsgewinnung.

· Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Verbände unterstützen in einer gesellschaftlichen Allianz öffentlichkeitswirksam und durch konkrete Maßnahmen vor Ort einen Religionsunterricht an Berufsschulen, der über die Beantwortung der Sinnfrage auch gesellschaftlich und ökonomisch bedeutsame Schlüsselqualifikationen vermittelt.

· Die Unterzeichner begrüßen Bestrebungen, mit gleichem Anspruch Religionsunterricht für andere Religionsgesellschaften einzurichten.

 

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Podium zum Religionsunterricht an Berufsschulen

1205Podium_BBSKatholikentag 2012 in Mannheim

Zum Podium über Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen hatte die Schulabteilung des Bistums Freiburg in das Zentrum für Kirche – Wirtschaft – Arbeitswelt eingeladen. Und viele hatten den Weg zum Technoseum am Rande der Stadt gefunden.

Nach der Begrüßung durch Herrn Weinzierl brachten die ersten Statements schon sehr konkrete Erwartungen an den Religionsunterricht zum Ausdruck.

Barbara Waldkirch, Vizepräsidentin der IHK Rhein-Neckar, hatte eine Umfrage unter IHK-Mitgliedern gemacht und 67 Antworten erhalten. "Die letzte war ein flammendes Plädoyer für den Religionsunterricht in der beruflichen Bildung." Die Betriebe erwarten dieser Umfrage zufolge, dass der Religionsunterricht die Werteorientierung, das Sozialverhalten und die Persönlichkeitsbildung positiv beeinflusst. Darüber hinaus halten sie es für wichtig, dass die jungen Menschen gut mit religiös-kultureller Vielfalt umzugehen lernen. Konkret sollten sie alle ohne Ausnahme interreligiösen Dialog in der Berufsbildenden Schulen erfahren. Den Ort für das Erlernen interreligiöser Kompetenz sehen die Betriebe im Religionsunterricht mit allen Schülerinnen und Schülern einer Klasse.

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Memorandum zur Zukunft der Kirche

Der VKR- BUndesvorstand hat auf seiner Sitzung vom 12.02.2011 beschlossen, auf das Memorandum der Theologieprofessoren empfehlend hinzuweisen.

Am 4.2.2011 veröffentlichten einige Professoren der katholischen Theologie ein Memorandum zur Zukunft der Kirche, das mittlerweile von über 200 deutschsprachigen Hochschultheologen unterzeichnet wurde. Angesichts der Krise der katholischen Kirche fordern sie einen offenen Umgang mit Problemen und “den Mut zur Selbstkritik und zur Annahme kritischer Impulse.” In sechs Punkten werden Themenfelder benannt, in denen nach Meinung der Theologen Reformen dringend nötig sind.

Den Text und eine Unterstützerliste finden Sie im Internet unter http://kirche2011.de/

BKR: Erwartungen an die Kirche formuliert

Erwartungen von Religionslehrer- Verbänden an die Katholische Kirche
Positionsbestimmung der Bundeskonferenz der katholischen Religionslehrerverbände

 

Den Dialogprozess, von der Deutschen Bischofskonferenz soeben beschlossenen, nimmt die Bundeskonferenz Katholischer Religionslehrerverbände (BKR) erfreut zur Kenntnis. Sie sieht darin einen Anlass, die Erwartungen der Religionslehrerverbände an ihre Kirchenleitung zu formulieren, nachdem die Erwartungen an die Religionslehrkräfte schon lange dokumentiert sind. Vorab betont die BKR, dass die gute Zusammenarbeit der Religionslehrerverbände mit den Schulabteilungen der Bistümer grundsätzlich von gegenseitigem Verständnis und Vertrauen geprägt ist. Es gibt aber Problembereiche, die der Klärung im oben genannten Dialog bedürfen.

Der Religionsunterricht ist die wichtigste Säule in der Weitergabe des Glaubens. Deshalb erwartet die BKR, dass die deutschen Bischöfe sich engagiert dafür einsetzen, dass der Religionsunterricht im gesetzlich vorgesehenen Umfang erteilt wird, dass Schulgottesdienste als selbstverständlicher Teil des Schullebens ermöglicht werden, und dass die Schulseelsorge als unverzichtbares Arbeitsfeld in pastorale Konzepte aufgenommen wird. Das bedeutet, dass die Bistumsleitungen ihre Religionslehrkräfte durch die Arbeit der Schulabteilungen sowohl ideell unterstützen, wie auch durch Informationen, Medien, Fortbildungen und Zuschüsse - und dies auch angesichts angespannter Haushaltslagen.

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